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Nächstes Twitter-Opfer, Wahlkandidat muss gehen
Nach der peinlichen Twitter-Panne bei Vodafone wo ein Angestellter eine peinliche Nachricht über den firmeneigenen Micro-Blogging-Dienst zwitscherte, wird Twitter jetzt dem britischen Wahlkandidaten Stuart MacLennan zum Verhängnis. Der hat nämlich auf der Online-Plattform über Gegner und Wähler gelästert hat und so wurde er aus der Labour-Partei geworfen.
Der 24-Jährige sei nicht länger Mitglied der Regierungspartei und werde bei der Parlamentswahl am 6. Mai nicht als Kandidat im schottischen Bezirk Moray antreten, teilte ein Labour-Sprecher am Freitag mit. Premierminister Gordon Brown sagte verärgert, das Verhalten sei «inakzeptabel» gewesen.
MacLennan hatte auf Twitter Oppositionschef David Cameron und den Chef der Liberaldemokraten, Nick Clegg, sowie andere Kandidaten und Wähler mit teils obszönen Schimpfworten überzogen. Nachdem eine Zeitung die Schimpftiraden aufgedeckt hatte, entschuldigte er sich. Sie seien zum Teil entstanden, bevor er Kandidat geworden sei.
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