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EU-Ausland: Handy-Gespräche werden billiger
Pünktlich zur Urlaubssaison werden Handy-Gespräche aus dem europäischen Ausland billiger. Wer vom 1. Juli an mit seinem deutschen Mobiltelefon in einem anderen Land in Europa telefoniert, zahlt weniger als bisher.
Abgehende Anrufe dürfen noch maximal 39 Cent je Minute kosten, eingehende 15 Cent – plus Mehrwertsteuer. Das sehen die neuen Regeln der EU-Kommission vor, die von diesem Donnerstag an gelten.
Schluss ist auch mit der Kostenfalle Internet: Wer auf Reisen via Handy im Web surft, dem droht keine böse Überraschung mehr. Vom 1. Juli an gilt eine automatische und gesetzliche Kostenobergrenze von 50 Euro pro Monat (zuzüglich Mehrwertsteuer) für das mobile Internet. In Deutschland sind das maximal 59,50 Euro. Zudem sinkt der Preis pro Megabyte von einem Euro auf 80 Cent.
Betreiber müssen die Verbraucher warnen, wenn diese sich dem Limit nähern – per SMS oder Email. Bestätigt der Nutzer nicht ausdrücklich, dass er weiter online bleiben will, bricht die Verbindung ab, sobald die 50 Euro erreicht sind. Auf Wunsch können Nutzer eine niedrigere oder höhere Obergrenzen pro Monat vereinbaren.
UPDATE!!
Eine gute Übersicht über alle Roamingpreise finden Sie in der Datenbank von Stiftung Warentest
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